So übernehmen Lehrkräfte vermehrt Aufgaben, welche eigentlich von der Familie getragen werden müssten. Erziehung ist primär Aufgabe der Eltern und eine zentrale Voraussetzung, damit die Schule ihren Bildungsauftrag überhaupt wahrnehmen kann. Auch die Vermittlung von Werten obliegt nicht der Schule, sondern in erster Linie den Eltern.
Basierend auf den gesetzlichen Grundlagen hat die Schule den Auftrag, das schulische Fundament für die Schüler und Schülerinnen zu legen, welches ihnen als Erwachsene erlauben wird, ihren Platz in der Gesellschaft und im Berufsleben zu finden. Dabei ist es u.a. wichtig, dass die Kinder (wieder) lernen, eigenständig und kritisch zu denken.
Im Lehrplan soll den Basisfächern Mathematik und Deutsch gebührende Priorität gegeben werden. Damit die Schüler dem Unterricht folgen können, müssen sie die deutsche Sprache beherrschen, was gleichzeitig eine Voraussetzung für die zwischenmenschliche Kommunikation und eine entscheidende Voraussetzung für ihren späteren Erfolg im Leben ist. Für Schüler, welche die deutsche Sprache nicht beherrschen, müssen entweder separate Klassen und/oder entsprechende Sprachkurse angeboten werden. Der vermittelte Lernstoff wird gründlich eingeübt, sodass der Schulstoff gut verankert ist. Schulleistungen sind zu benoten. Die Noten müssen die Leistung der Schüler und Schülerinnen klar zum Ausdruck bringen, da sie einen anspornenden Charakter haben.
Die Schulklassen werden inzwischen mit zu vielen Spezialfällen belastet. Der Einsatz zusätzlicher Klassenassistenzen und Heilpädagogen in den Klassenzimmern, welcher im Rahmen der Integration eingeführt wurde, ist zu hinterfragen, da letztlich damit keinem Schüler geholfen ist. Eine Integration um jeden Preis aus ideologischen Gründen stört zudem den Regel-Klassenbetrieb und verursacht unnötige Kosten. Auch die Abschaffung der Sek C führte nicht zu einer Verbesserung der Lernsituation lernschwacher Schüler; sie benötigen weiterhin eine dedizierte Betreuung.
Allgemein fordert die SVP Wetzikon, dass die Bildungskosten nicht weiterhin jährlich überproportional im Vergleich zur Schülerzahl steigen. Der Einsatz digitaler Geräte im Kindergarten und in der Primarschule ist kontraproduktiv und daher zu unterlassen. Deren Nutzung ist erst ab der Sekundarstufe sinnvoll, vorausgesetzt, dass die Jugendlichen einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien erlernen.